Einführung in die Bilanzanalyse – Lerne eine Bilanz zu lesen – Artikelserie

Nachdem das mit meiner letzten Artikelserie zu dem passiven Depot so gut gelaufen ist, habe ich auch sehr schnell die nächste Idee zu einer neuen Artikelserie entwickelt. Bis jetzt habe ich auf diesem Blog ja nur über die wirklichen Grundlagen geschrieben, die man zu dem Einstieg kennen sollte. Mit dieser Artikelserie habe ich jetzt aber vor, mich ein wenig von diesen zu entfernen und mich mit einem etwas anspruchsvollerem Thema zu beschäftigen. Nämlich der Bilanzanalyse.

Ein Vorteil für mich ist ganz klar, dass ich den Blog damit thematisch etwas erweitere und es mir damit dann auch wieder etwas leichter fällt neue Artikelideen zu sammeln. Natürlich sollte dies aber auch für die Besucher sehr interessant sein, da das Thema Bilanzanalyse bei der fortgeschrittenen Geldanlage wirklich sehr wichtig ist. Jedenfalls dann, wenn man etwas mehr als nur ein passives Depot führen möchte.

Warum Bilanzanalyse?

Schaut man sich einmal ein wenig im Internet um, so findet man alle möglichen Wirtschafts- und Börsenseiten mit den unterschiedlichsten Anlagetipps und Ratschlägen. Da wird einmal aufgrund subjektiver Einschätzungen zum Einstieg geraten und einmal auch wieder zum Verkauf, aber nur selten wird sich dabei wirklich fundamental damit auseinander gesetzt, wie man zu diesen Einschätzungen kommt und wie man etwas zu interpretieren hat.

Ich möchte mit dieser Artikelserie daher eine Einführung in das Thema Bilanzanalyse geben, die den Leser einmal durch die Bilanz führt, damit dieser sich wenigstens ein bisschen darin auskennt und einem etwas die Angst davor genommen wird sich einmal mit einem Unternehmen zu beschäftigen.

Bei der Bilanzanalyse analysiert man ein Unternehmen anhand der von diesem veröffentlichten Kennzahlen, wodurch man einen tiefen Einblick in ein Unternehmen erhalten kann. Der fortgeschrittene Anleger kann durch das Lesen und studieren der Bilanz dieser Unternehmen einiges über den aktuellen Zustand der Unternehmen aussagen und somit die stärkeren von den schwächeren Unternehmen trennen.

Jetzt ist es aber leider nicht so, dass diese Bilanzen nur aus ein paar wenigen Punkten bestehen und deren Sinn leicht zu durchschauen ist. Normale Bilanzen bestehen in der Praxis nämlich aus Tabellen, die sich über mehrere Seiten erstrecken können, was auf einen Anfänger oft stark abschreckend wirkt. Mit dieser Serie möchte ich einmal Schritt für Schritt durch eine solche Bilanz gehen und die wichtigsten Punkte von den unwichtigeren Trennen.

Der Inhalt

Wie in der letzten Artikelserie auch, ist das Thema dieses Mal wieder auf mehrere Artikel aufgeteilt, da dieses einfach zu groß ist, um es in einem einzigen Blogbeitrag zu besprechen. Die aktuelle Planung sieht bis jetzt wie folgt aus.

Einleitung und Überblick

Die Aktiva

Die Passiva

Gewinn und Verlust Rechnung

Der Cashflow

Wichtige Rentabilitätskennzahlen

Grenzen der Bilanzanalyse

Ich denke, dass diese Themen ein gutes Grundgerüst darstellen und dass man nach dem Lesen dieser Serie dann in der Lage sein sollte sich in den Bilanzen der Unternehmen zu bewegen und die Grundlagen verstanden zu haben. Natürlich ist man nach dem Lesen noch kein Vollprofi in der Thematik der Unternehmensbewertung.

Prinzipiell habe ich diese Serie eher als einen Einstieg gedacht, der die Grundlagen legt und einem beibringt, wie man eine Bilanz liest. Das stark damit verbundene Thema der Unternehmensbewertung werde ich nur ein wenig am Rande anschneidet, da dieses sehr weitgehend ist. Ich habe aber im weiteren geplant, in auf diese Artikelserie weiter aufbauenden Beiträgen dann auch noch mehr zu dem Thema Unternehmensbewertung zu schreiben. Und vielleicht kommt auch noch eine weitere Artikelserie zu diesem Thema.